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LYNN & HORST

LYNN & HORST

Der in Frankfurt lebende und als Deutschlands bester Modeblogger geltende "Horst Meier" gibt in der aktuellen GQ Style Herbst/Winter 2010-11 Tipps für Modeblogger. Seine 10 Grundsätze für ein gutes Modeblog sind jedoch so gut, dass wir sie an dieser Stelle für Musiker aufbereiten wollen.


Wir präsentieren die 10 Grundsätze für ein gutes Band-oder Artist-Blog (inspired by Horst Meier / lynnandhorst.blogspot.com):


1: Seid radikal. Vertretet Meinungen und steht dazu. Zustimmungen sind langweilig. Schwimmt so gut es geht gegen den Strom! Wiederständler bringen Dinge in Bewegung.

2: Zeigt Eure Kompetenz. Qualität und Substanz sind essentiell! Gute Musik & Lyrics sind nur ein Teil des Ganzen. Content muss gut recherchiert, fachlich kompetent und spektakulär sein. Oder schaut Ihr langweilige Filme oder lest schlechte Bücher?

3: Fürchtet Euch nicht. Ein Wort kann mehr bewirken als ein Schlag ins Gesicht. Provoziert, greift an, aber bleibt freundlich. Jede Eurer Thesen oder Kritiken muss mit Argumenten untermauert werden können.

4: Liefert originäre Inhalte.

5: Respektiert Mitbewerber. Würdigt gute Artikel oder Blogs. Nennt Quellen, wenn ihr etwas zitiert.

6: Seid umtriebig. Kommentiert auf anderen Blogs, YouTube Channels, Websites, etc.. Achtet stets auf Qualität und liefert Mehrwert. "Gefällt mir" ist dem Facebook-Button vorbehalten.

7: Liefert Visionen. Was wollt Ihr? Was fehlt der Welt? Welcher Trend kommt?

8: Bleibt angreifbar. Gesteht Eure Sünden. Musiker ohne Geständnisse haben keine Geheimnisse. Macht Euch lautstark interessant.

9: Dient als Sexobjekte. Entblösst Euch regelmäßig.

10: Gebt Euch rebelllisch. Verhaltet Euch inkonsequent. Ignoriert Regeln und überrascht. Widersprecht Euch. Liefert Themen, die Ihr hasst und Eure Fans werden Euch lieben.


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Sounds Like Branding

Sounds Like Branding

Für das in Kürze erscheinende Buch 'Sounds Like Branding' von Jakob Lusensky hat der Autor einen kleinen, aber durchaus feinen Teaser (warum denke ich gerade an Haihappen?!) ins Netz gestellt. Der Teaser gibt einen kurzen Einblick/Anleitung, was Artists & Bands, Artist Management, etc. in Sachen Planung und Durchführung beachten sollten, wenn sie sich mit Markenartiklern etc. einlassen, verbünden bzw. arbeiten möchten. Das Problem, das fast jeder Musik liebt, aber kaum einer Werbung schätzt, ist dabei natürlich ein immer wiederkehrendes Problem. Dies ist aber auch der Grund, warum Markenartikler die Nähe zur Musik immer wieder suchen und für sich bestmöglich nutzbar machen. Musik bringt Menschen zusammen, trifft Herz & Seele und löst Emotionen aus. Musik - richtig eingesetzt kann - Kunden zu loyalen Fans einer Marke werden lassen und das ist in Zeiten von Web 2.0+ wichtiger denn je, um am Markt weiterhin bestehen zu können.

Das Buch 'Sounds Like Branding' ist eine spannende Reise durch die Geschichte von Musik & Marketing und greift die vielverbreitete Idee auf, dass Marken die Chance haben, die Labels der Zukunft zu werden.

Sowohl dem Artist als auch dem Marken-Manager sollte dieses Buch eine interessante Lektüre sein.

Jakob Lusensky

Jakob Lusensky

Der Autor Jakob Lusensky opferte seine internationale DJ Karriere und wurde Präsident der Agentur 'Heartbeats International'. Heute bereist er die ganze Welt als Consultant in Sachen Branding und Musik.


Teaser anschauen (klick hier):







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Summer of the 60s

Summer of the 60s

Bisher waren die arte Musik Dokumentationen durchweg klasse und so sind wir gespannt auf die neue Dokumentationsreihe "Summer of the 60s", die vom 1. Juli bis zum 26. August, immer Donnerstags um 20:15 Uhr, ausgestrahlt wird.

Da die 60er - neben den 90ern - aktuell ein großer Inspirationsquell vieler Musiker sind und die Mod Revival-Welle, nicht nur modisch, stetig auf uns zurollt, ist der Zeitpunkt gut gewählt.

Entsprechend gepolt auf die 60s und trendbewußt gibt sich auch der große Apple Vertriebspartner Gravis in seinem aktuellen Musikheft - "Sommer 2010".

Als "Titelthema" wird die Modbewegung in Sachen Outfit/Mode, Geschichte & Musik kurz, knapp und gut aufbereitet.

Es gab schon schlimmere Trends - ich bin soweit Fan und hoffe auf eine musikalische Weiterentwicklung!

Fazit: Schaut rein & schaltet ein! Neo-Mod-Musik bitte an uns ;) - Thx


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Es ist mittlerweile nicht mehr verwunderlich, dass sich Künstler über eine Trennung von ihrem Label freuen, aber es gehört doch auch immer Know-how dazu, am hart umkämpften Musikmarkt relevant zu sein. Viele Künstler unterschätzen die Arbeit und verfügen oftmals nicht über nötige Kontakte, ein gut aufgestelltes und funktionierendes Team, etc.

Amanda Palmer Verabschiedet sich von Roadrunner Rec.

Amanda Palmer Verabschiedet sich von Roadrunner Rec.

Die oft in diesem Zusammenhang genannten NINE INCH NAILS oder RADIOHEAD sind sicherlich positive Beispiele, wie eine erfolgreiche Selbstvermarktung (D.I.Y.) funktionieren kann, aber die geglückte Abnabelung ist natürlich der jahrelangen Aufbauarbeit eines Major Labels geschuldet. Kleinere Acts, die nicht über einen hoch dotierten Deal verfügten und kaum Geld bei einem kleinen Label verdienten, die somit keine aufwendige Music Promotion- & Music PR-Leistungen erfahren durften, haben es um ein Vielfaches schwerer und dürften sich bei einem Dealverlust die Sinnfrage stellen. Gerade vor dem Hintergrund, dass vielen Acts vom Label die "alte" Kernarbeit abgenommen wurde, sie quasi nur auf Zuruf reagierten und danach leider vielfach in eine Art Schockstarre verfielen. Acts die in der heutigen Zeit jedoch noch Geld mit ihrer Musik oder ihrer Marke verdienen wollen, müssen sich da schon ganz anders aufstellen und bewegen. Es genügt nicht, NUR superoriginelle und marktorientierte Musik zu fabrizieren, nein es gehört auch dazu "Direct To Fan" (D.T.F.) zu arbeiten, Blogger, Foren, Magazine, TV, Radio, etc. pp zu bedienen, witzige Ideen und Videos zu entwickeln, um sich via Word of Mouth zu verbreiten... Diese Hürden nehmen allerdings immer noch sehr wenige Acts und ein Scheitern ist schlussendlich wahrscheinlicher als der Erfolg.

Eine Künstlerin, die es allerdings verstanden hat, mit geringen Mitteln einen durchaus guten wirtschaftlichen Erfolg zu feiern, ist AMANDA FUCKING PALMER. Ihre Website und Aktionen sollten sich Künstler zu Herzen nehmen und anfangen zu lernen. Es geht natürlich immer noch mehr und Aktionen und Aktivitäten können nie umfangreich genug sein, aber es sind Basics, die man erst einmal erfüllen sollte. Dann setzt man noch einen drauf und bei guten Songs klappt es ja evtl. auch mit der Musikkarriere - Good Luck!

Website von AMANDA PALMER: http://www.amandapalmer.net

Myspace: http://www.myspace.com/afp

YouTube: http://www.youtube.com/user/amandapalmer

twitter: http://twitter.com/amandapalmer


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Es gibt ja durchaus ein paar Artist Manager, die man für ihre Taten oder Leistungen bewundern kann und eine dieser Ikonen ist gestern mit 64 Jahren an Krebs gestorben. 


Sein Name: Malcolm McLaren (* 22.01.1946 - † 08.04.2010). 


Er betreute bzw. kreierte die NEW YORK DOLLS, ADAM ANT, BOW WOW WOW und vor allem die SEX PISTOLS und gestaltete so maßgeblich das Musikgeschehen der 70iger und 80iger Jahre mit.


Auch eigene Single-Veröffentlichungen brachten ihn international in die Charts.


Alles in Allem: wir zollen Respekt und ziehen den Hut!


God save Malcolm McLaren.


Wer mehr über Malcolm McLaren wissen möchte, schaue hier:

http://de.wikipedia.org/wiki/Malcolm_McLaren


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Man darf sich zu Recht fragen, wie erfolgreich Artists & Bands wie z.B. Sex Pistols, The Who, Madonna, Run DMC, Kiss, Nirvana, David Bowie, Michael Jackson, Prince, Rammstein, Elvis Presley, Slipknot, Lady Ga Ga, Tokio Hotel, Mr.Manson oder gar die Beatles gewesen wären, wenn ihr Look weniger Aufsehen erregt hätte. Ob nun der Künstler selbst oder aber sein aufgewecktes Artist Management für den Look gesorgt hat, spielt dabei erst einmal keine Rolle, zeugt aber von der jeweiligen Weitsicht.

Für uns als Artist Management ist es immer noch erschreckend, wie gedankenlos Artists & Bands mit diesem Thema umgehen und rein auf ihre Musik vertrauen. Natürlich ist die Musik ein elementarer Bestandteil und die Qualität und Kreativität muss stets hervorragend sein, um in einem extrem umkämpften Markt auch langfristig Erfolg zu haben. Nichts desto trotz ist es oftmals der Look, der die Aufmerksamkeit des Mainstreams auf sich zieht und so auch die Musik viral zu verbreiten hilft. Der Look fungiert quasi als Turbo, der den Grad der Bekanntheit extrem beschleunigen kann.

Die Konkurrenzsituation für heutige Musikschaffende ist aufgrund des Internets, der gefallenen Produktionskosten und der Möglichkeit, die Musik auch D.I.Y. veröffentichen zu können, extrem kritisch zu betrachten. Um so wichtiger ist es, sich mit allen nur erdenklichen Mitteln von Mitbewerbern abzuheben, um Fans an sich binden zu können. Sich in Sachen Kleidung darauf zu beschränken, zu tragen, was die angepeilte Zielgruppe trägt, langt dabei schon lange nicht mehr und funktioniert nur bei den allerwenigsten Ausnahmen, die es geschafft haben, dieses 'Manko' anders zu kompensieren. Gerade Jugendliche, die sich mit der Selbstfindung auseinandersetzen, verlangen unterschwellig nach Führung und Inspiration. Da wäre es ungeschickt nur zu bieten, was sie schon kennen! Letzteres gilt natürlich auch für sämtliche Medien. Kreativität kennt bei der Auswahl des Looks selbstverständlich erst einmal keine Grenzen, aber die Street-Cred sollte nicht ausser Acht gelassen werden, denn die Grenze zur Peinlichkeit ist ein schmaler Grad. Was davor schützen kann, ist eine entsprechende Recherche, die hilft, die eigenen Grenzen für den angepeilten Look zu hinterfragen.

Aktuelle Streetlooks findet man z.B. auf Websites wie www.lookbook.nu. Hier kann man einen gedanklich kreierten Look hinterfragen, findet Anregungen und erfährt, was es unter Umständen zu toppen gilt.

Um schlussendlich noch einmal auf die Überschrift Bezug zu nehmen:

iggy Pop

Iggy Pop

"Music Business ist Show Business und da ist nur sehr wenig real. Ich lernte folglich, mich zu tarnen, zu tricksen, zu täuschen und listenreich zu sein!" (Iggy Pop)

In diesem Sinne.... ;)


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Free E-Book 'The 20 Things You Must Know About Music Online' by Andrew Dubber

Free E-Book 'The 20 Things You Must Know About Music Online' by Andrew Dubber

Seit April 2009 liegt eine deutsche Übersetzung des wirklich guten E-Book: "The 20 Things You Must Know About Music Online" ("Die 20 Punkte über Musik im Web, die Du wissen musst") von Andrew Dubber vor, welches wir hiermit jedem Musiker ans kreative Herz legen möchten. Das Buch wurde bereits 2007 veröffentlicht, aber es ist immer noch aktuell und zudem ist es erstaunlich, wieviele Musiker seine Tipps immer noch nicht beherzigen und trotzdem, aber leider zumeist fatalerweise, auf einen Erfolg durch D.I.Y. Arbeit im Web 2.0 hoffen.

Zum Inhalt:

Auf 100 Seiten bekommst Du von Andrew Dubber z.B. Tipps, was Du bei der Gestaltung Deiner Website zu beachten hast, wie Du Dich im Web 2.0 präsentieren und vernetzen solltest, was in Sachen SEO zu beachten ist, wie Du Deine Produkte verkaufst, wie gutes Marketing funktioniert, u.v.m.

Das Buch ist sehr gut zu lesen und bietet einen Leitfaden für die ersten Steps zur erfolgreichen Selbstvermarktung, ob mit oder - wie immer üblicher - ohne Label im Rücken.

Zum Autor Andrew Dubber:

Andrew Dubber - Autor von 'The 20 Things You Must Know About Music Online'

Andrew Dubber - Autor von 'The 20 Things You Must Know About Music Online'

Der aus Neuseeland stammende Andrew Dubber zog 2004 nach England und begann dort ein Forschungsprojekt in der Online Music Branche. Seine Erfahrungen, die er sowohl beim Radio als auch in der Musikindustrie sammeln konnte und in unzähligen Artikeln, Berichten, Vorträgen, Büchern etc. dokumentierte, machten ihn schnell zu einem der wichtigsten Experten im Bereich Digitale Medien in England. Derzeit berät er über 30 Radio- und Musikunternehmen, hält weltweit Seminare, Vorträge und Vorlesungen und gibt zudem sein Wissen weiter in Workshops, Büchern und auf seinen Websites "Music Think Tank", "New Music Strategies".

Download:

Das Original:

The 20 Things You Must Know About Music Online - Sie haben keine Berechtigung dieses Objekt zu betrachten.

Oder die gelungene deutsche Übersetzung von Wolfgang Senges - dem Betreiber der guten Website ContenSphere.

Die Übersetzung:

Die 20 Punkte über Musik im Web, die Du wissen musst - Sie haben keine Berechtigung dieses Objekt zu betrachten.

Video Podcasts zu den einzelnen Kapiteln aus dem Buch "The 20 Things You Must Know About Music Online" findest du auf der Website New Music Strategies von Andrew Dubber

Äußerst empfehlenswert!


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Guvera - Musik kostenlos downloaden

Guvera - ein neuer Australischer Musik-Dienst, der es zukünftig ermöglichen will, Musik kostenlos zum Download anzubieten, ist in die Pre-Register Phase gegangen und hat bereits einen Lizenz-Deal mit Universal abgeschlossen. Wann der Dienst für Deutschland oder Europa an den Start gehen wird, ist noch unklar, aber insgesamt scheint das Konzept schlüssiger zu sein als das einiger Mitbewerber.

Man darf auf jeden Fall gespannt sein und spannend bleibt auch die Frage, wieviele Asse Google noch im Ärmel hat. In Sachen Werbung hat Google die Nase vorn und wird sicherlich noch für die ein oder andere Überraschung - auch in Sachen Musik - "gut" sein. Nichtsdestotrotz drücken wir dem Gründer von Guvera Claes Loberg aber die Daumen und wünschen einen guten Start - möge das Geld seiner VCs lange mit ihm sein ;)


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In diesem Blog findest Du aufbereitete Music Business Themen, Links, Hinweise, Tipps, Allgemeines, Reviews und was uns sonst so beschäftigt. Mal tagesaktuell und mal irgendwo aus den Hirnwindungen hervorgekramt ;). Wir hoffen, wir können Dich damit unterstützen und Dir Wissen, Anregungen und Nützliches vermitteln.


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